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Telefon: 02303 25453-23
E-Mail: freiwilligendienste@drk-kv-unna.de
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 08:00 - 16:30 Uhr
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Vom 8. bis 13. März 2026 reiste eine Gruppe Freiwilligendienstleistender gemeinsam mit den Leiterinnen Nina Ruge (Bildungsreferentin) und Dilay Özdemir (Co-Teamerin) nach Polen, um sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen.
Zum Einstieg in das Seminar wurde zunächst das historische Hintergrundwissen aufgefrischt und ein Spielfilm zum Thema gezeigt. Am zweiten Seminartag besuchte die Gruppe nach einer inhaltlichen Vorbereitung das Stammlager Auschwitz I, am dritten Tag das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Auschwitz steht für eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte: Von 1940 bis 1945 wurden hier etwa 1,1 Millionen Menschen von den Nationalsozialisten ermordet – die meisten von ihnen Jüdinnen und Juden. Der Besuch der Gedenkstätte hinterließ bei den Teilnehmenden einen tiefen Eindruck.
Zum Abschied legten sie kleine Steine auf den Gedenktafeln nieder. Diese jüdische Tradition symbolisiert: „Wir waren hier und wir vergessen nicht.“
Am letzten Vormittag des Seminars tauschte sich die Gruppe darüber aus, welche Lehren aus der Geschichte gezogen werden müssen und welche Verantwortung insbesondere die junge Generation heute trägt.
Am Nachmittag ging es weiter nach Krakau. Nach einigen Stunden Freizeit zum Durchatmen erkundete die Gruppe am späteren Nachmittag das jüdische Viertel. Zwei Teilnehmerinnen hatten hierfür eine kleine Führung vorbereitet und brachten den anderen das jüdische Leben – damals und heute – näher.
In einem jüdisch-polnischen Restaurant ließ die Gruppe die Reise gemeinsam ausklingen, bevor es über Nacht mit dem Reisebus zurück nach Unna ging.
Stimmen der Teilnehmenden:
„Ich bin immer noch total bewegt. Das ist ein Ort, den ich niemals vergessen werde, und ich bin unendlich dankbar für diese Möglichkeit.“
— Emma
„Ich finde, jeder sollte sich mit diesem Teil der Geschichte beschäftigen, damit sie sich nicht wiederholt.“
— Pepe
„Es ist wichtig, dass wir als jüngere Generation dafür sorgen, dass die Geschichten nicht in Vergessenheit geraten und dass sich so etwas nie wiederholt.“
— Leyla
Unser herzlicher Dank gilt der internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH, dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bethe-Stiftung, dem Bundesprogramm „Jugend erinnert“ sowie dem Kinder- und Jugendplan des Bundes. Ohne ihre Förderung wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen.